Dachformen- wer die Wahl hat, hat die Qual?

So muss es nicht sein.

DachJeder Bauherr hat gewisse Vorstellungen wie sein Haus, wie die Dachform seines Hauses, aussehen soll. Aber nicht jeder Wunsch ist realisierbar. Viele Hürden warten auf den Bauherren bevor er mit dem Hausbau beginnen kann.

Wer bestimmt die Daschform?

Als erstes bestimmt maßgeblich das örtliche Bauamt die Form des Daches. Oftmals sind die Dachformen eines Hauses in einem Bebauungsplan festgelegt. Hier wird aufgezeigt wie das Ortsbild oder die Siedlung auszusehen hat. Somit entscheidet oftmals nicht der Bauherr sondern die Baubehörde über das Aussehnen eines Daches.

Was ist entscheidend für die Dachform?

SatteldachEin wichtiger Faktor für die Dachform sind darüber hinaus auch das regionale Klima und die Witterungsverhältnisse. Denn in regenreichen Gebieten empfiehlt sich eine steilere Dachkonstruktion, damit das Wasser schnell abfließen kann. In schneereicheren Regionen ist ein flacheres Dach wieder von Vorteil, um das Abrutschen die Schneemassen  vom  Dach zu minimieren.

Das Dach ist nicht nur für den Gesamteindruck des Hauses entscheidend, es kann auch für verschiedenste andere Bereiche genutzt werden:

  •  um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen
  • als Fläche zum Einbau einer Photovoltaikanlage
  • zur Dachbegrünung

In ländlichen Gegenden findet man eher die klassischen Dachformen, im Stadtbereich überwiegen teilweise moderne Dächer.
Im Moment sind Toskanahäuser und Flachbauten das absolute “Must Have“.
So sind auch Dachformen immer abhängig vom zeitlichen und örtlichen Trend.

Satteldach, Pultdach oder Flachdach

Die Dachform eines Hauses hat nicht nur ästhetische, sondern auch preisliche und praktische Vor- und Nachteile.

Welche Dachformen es gibt es und welche Vor- und Nachteile diese haben, möchten wir Ihnen in unserer Serie „ Die verschiedensten Dachformen“ gerne aufzeigen.

Holz, der ideale Baustoff ein Haus zu bauen?

Die Kunst, aus Holz Häuser zu bauen, war in Deutschland schon im 12. Jahrhundert bekannt. Im Laufe der Zeit sind mit Stahl und Kunststoffen viele andere Baustoffe hinzu gekommen, doch bis heute ist Holz in vielen Bereichen des Hausbaus unschlagbar. So kommt zum Beispiel kaum ein Dachstuhl ohne Bauholz aus. Der natürliche Werkstoff hat eine geringe Dichte, bietet aber trotzdem maximale Stabilität. Das macht Holz für den Einsatz in tragenden Teilen so wertvoll.
Bauholz ist ein Baustoff, der bei der Errichtung von Häusern an vielen Stellen zum Einsatz kommt. In Deutschland werden vor allem Tanne, Fichte, Eiche Lärche und Buche verwendet.
HolzBildquelle: Pixabay

Viele Anwendungsbereiche beim Hausbau

  •  Holzhausbau, Ständerhaus oder Blockhausbau
  • Dachstuhl
  • Außenverkleidung, Balkone und Terrassen
  • Fenster und Türen
  • Treppen
  • Möbel

Der natürliche Baustoff kann mit entsprechender Pflege mehrere Jahrhunderte überdauern. Beweise dafür finden sich in praktisch jeder Altstadt.  Auch in Ortenburg finden wir noch viele Holzhäuser, die schon mehrere hundert Jahre alt sind. Auch unser Büro befindet sich in einem solchen alten Holzhaus.

Holzhausbau

Holzhaus in BlogbauweiseBei Holzhäusern, egal ob Ständerbauweise oder Blogbau,
wird zu einem großen Prozentanteil Fichte oder Tannenholz
verwendet. In wenigen Fällen kann auch Lärche oder Eiche
verbaut werden.
Fichten- oder Tannenbauholz ist bei uns am meisten verfügbar,
deshalb auch am günstigsten.

Dachstuhl

GaragendachstuhlFür Dachstühle wird genau wie beim Holzhausbau hauptsächlich Fichten- und Tannenholz verwendet.
Der Baustoff ist stabil und bietet die verschiedensten Gestaltungsmöglichkeiten.

Außenverkleidung, Balkone und Terrassen

BalkonViele Häuser werden Außen mit einer Lärchenschalung verkleidet. Lärchenschalungen muss man nicht streichen. Mit der Zeit erhalten die Lärchenbretter eine silberne Patina.
Auch Balkon und Terrasse werden gerne in Lärche hergestellt.
Für Terrassendielen eignen sich auch Tropenhölzer wie Bangkirai oder Cumaru.

Fenster und Türen

FensterHolzfenster werden aus Fichten- oder auch aus Lärchenholz hergestellt. Holzfenster aus Fichte müssen regelmäßig gestrichen werden, Fenster aus Lärche nicht.
Es gibt auch Holz-Alufenster. Dabei ist Außen Alu und innen Holz.

Treppen

TreppeFür Holztreppen eignen sich Buchen- oder Ahornholz hervorragend. Mit Alugeländer kombiniert, erhalten Sie eine luftige moderne Treppe.

Möbel

Die Buche ist ein hartes und schweres, aber auch gleichzeitig elastisches und strapazierfähiges Holz. Es eignet sich gut für den Möbelbau, da es sich durch ein spezielles Dämpfverfahren in Form biegen lässt. Für langlebige Möbel eignet sich Eiche hervorragend, aber auch Ahorn und Nußbaum wird für edle Möbel gerne verwendet.

Fazit:

Holz- der Rohstoff der Zukunft, denn wer mit Holz baut :

  1. schützt die Umwelt
    Bei der Holzverarbeitung wird weniger Energie aufgewendet als bei alternativen
    Baustoffen wie Stahl, Glas und Beton.
  2. schafft frische Luft
    Der nachwachsende Rohstoff Holz bindet bzw. entzieht der Atmosphäre bereits
    bei seiner Entstehung mehr CO2, als bei der Weiterverarbeitung freigesetzt wird.

    Holz, der nachwachsende Rohstoff

    Holz, der nachwachsende Rohstoff